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IV. Schonbeit als Symbol
auf den Weg der Intuition, wie weit oder un-weit er darauf gelangen mochte. Beyve Worte ver-stand niemand anders.
Nicht jeder Begriff aber, den ich mit einer Sa-che verbinden will, instituirt Symbole. Wenncs z E. der „Kritik" gefällt, bei der „Handmübleeine despotische Negierungsart" zu denken: so denkt
dies nicht jeder dabey ; ein solcher, nicht der ange-nommene Begriff des Symbols, ist ein „Sinnver-kehrender" Gebrauch des Wortes. Im Symbol mußentweder durch natürliche oder durch eine eingesetzteBedeutung, Leder, für den das Symbol ist, dendadurch bedeutete» Begriff anerkennen. Je natür-licher, vollständiger, Eindrucksvoller er sich darstellt,desto trefflicher ist er fymbolistrt; die vollkommenstenalso sind die N atursymbole; sie sind durchausbedeutend.
„Nun sage ich : das Schöne ist ein Symbol desSittlichguten, und auch nur in dieser Rück-sicht gefällt cs, mit einem Anspruch auf jedes An-dern Bklstimmung." Auch nur in dieser Rücksicht?Da es vorder nach vier kategorischen Momenten oh-ne Begriff und Interesse, obne Vorstellung desZwecks u. f. nicht nur allgemein gefallen mußte, son-dern sogleich vom Schönen hinabsank, sobald manan Güte dachte. Jetzt im letzten Paragraph desWerks wird das Schöne ein Symbol des Guten,des Sittlichen sogar, und zwar alles Schöne;schöne Formen, schone Kleider, schöne Farben, schöneGebäude. „Wir nennen Gebäude oder Baume ma-jestätisch und prächtig, oder Gefilde lachend oder fröh-lich; selbst Farben werden unschuldig, beschei-den, zärtlich genannt, weil sie Empfindungen