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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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407
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I V. Schönheit als Symbol der Sittlichkeit betracht. .',«7

ne solche unterbelegt wird, mit welcher dati Ver-fahren der Urthcilskrafc, demjenigen, was sie imSchematisiren beobachtet, bloS analogisch ist, d. i.mit.ihm blos der steegel dieses Verfahrens, nicht derAnschauung selbst, mithin blos der Form der Refle-xion, nicht dem Inhalt nach übcreinkommt. Es istein von den neuern Logikern zwar angenommener,aber S i n n v e r k c h r e n d e r, Unrechter Ge -brauch des Worts symbolisch, wenn man esder intuitiven Vorstellungsart entgegensetzt: denndie symbolische ist nur eine Art der intuitiven."

Jedes Merkmal, woran man sich erkannte, hießursprünglich Symbol*); (<ru,</koXor') da aberschon von den Pythagoraern dies Wort zur Bezeich-nung eines geheimen höheren Sinnes gebrauchtward, so behielt es in der Philosophie diese engereBedeutung. Besonders bezeichnet? es in der Kunstden Ausdruck allgemeiner Begriffe durch angenomme-ne bedeutende Merkzeichen. Die Gerechtigkeit z. B.die in adstriloto nicht dargestellt werden kann, tratals eine Figur mit Schwerdt und Waage daher, ander man den allgemeinen Begriff erkannte. An ihrerkannte man den Begriff; nicht in ihr: denn dieGestalt selbst blieb was sie war, eine Figur mitSchwerdt und Waage. Stand der Anschauende beider angenommenen Tradition dieser Bedeutung desBildes still: so erfaßte er den Begriff symbolisch,d. i. im dargesiellten Merkzeichen ; ging er ihm wei-ter nach, was Schwerdt und Waage in der Handder Gerechtigkeit bezeichnen sollten, so machte er sich

Wort, Feldzeichen, angenommenes Zeichen der Ge-sellschaft u. s.