und Künsten.
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tur im Flittcrkleibe? Selbst Kritiker, Erasmus,Muret, Skaliger, Voß, Grotius, Hein-sius u. f. hatren sie in ihren Bemerkungen sowohlals in ihren Nachbildungen nicht eine feinere Kunstund Wissenschaft des Schönen aus den Ulten gründ-licher geschöpfet?
11. In Deutschland trat ei» Man» zwischen,*)der auch eine kritische Dichtkunst und Bered-samkeit schrieb, fast nach der neuen kritischen Me-thode. .Ohne Begriffe, auf schlaffen Gcmcinsinn gc-bauet; und das seichte Geschmacksurtheil gedieh:denn so konnte Jeder urtheilen, Jeder dichten.
12. Baum garten trat aus der WölfischenSchule hervor — hatte er seine Aeslhclik vollendet!Die ihn umschrieben, thakcn wenig hinzu als Worte,und doch stand auf diesem großen Felde der Scelen-lehre in einem freieren Vorträge manches zu erwar-ten, das nicht leicht in einem andern Gesichtskreiseentdeckt wäre. Laugnen können wirs nicht; derWölfischen Schule sind wir Deutsche in Entwicklungder Begriffe des Schönen viel schuldig; von Brei-tin ger bis Sulz er schloß sich an sie, was dachte,an, und auch forthin darf niemand sich einer Spra-che schämen, in der Lessinq und Mcndelsohnschrieben. Der Begriff der schönen Wissen-schaften gcrieth hiemit in die Region der sogenann-ten untern Seelenkrafte, denen Su lzer und Men-delsohn die Empfindungen zuführten. So un-vollkommen cs seyn möge, dürfen wir doch frage»,
) Gottsched.