388
III, Von schönen Wissenschaften
(In kslle idlaturss aus allen Künsten und der Na-tur selbst philosophieren. Gut und schlecht, wie esdie Kreise der Versammlung gaben, worin mau lasund voclas. In Frankreich ward der Akademie derAufschriften, die ursprünglich einer Eitelkeitbestimmt war, der Name l>c>1!ss Duttren angchängt;die schönen Wissenschaften alle schlichenhinter den Siegsinscriptioncn. Gesondert blieb dieseAkademie von einer andern (Aaaclsipio ssiuncoisL)die, wenn sie nützlich scim wollte, den schönenWissenschaften nicht nur, sondern jeder Wissen-schaft nützen und dienen mußte, Indesi haben allegeleistet, was zu leisten war, fast immer jcnseit derihnen gesetzten Minisieualsehranken. Ihnen und derfranzösischen Bühne, durch die mit einer gebildetenSprache ein besserer Geschmack allen Ständen sichmirtbeilte, ist das ganze Europa viel schuldig. Ma-liers allein hat mehr als eine Akademie geleistet.
9. So kamen denn auch die ssolles Isttresnach Deutschland; lasset uns vergessen, wie elendsie dahin kamen.
10. Wer ihnen am standhaftesten Widerstandthat, waren Lehrer der alten schönen Wissenschaf-ten, der Hu manioren. Rap in war ihnenrecht c aber mit dem Batteux und den Bcllcs-Lettrcs, die sie vielleicht gut deutsch mit allenBuchstaben ausfprachen, konnten sie sich nicht vcr-sobnen. Hatten sie darin so ganz unrecht? Sagtendie alten Autoren, sagten die Lehrer der alten Sprach-und Dichtungskünste, Aristoteles, H 0 raz,Quin tili an u. f. ihnen nicht mehr und etwasbesseres, als die gewöhnlichen Verschönerer der Na-