und Künsten.
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dern zur Eultur aufstrebenden Landern Europens,die Kenntniß der alten Sprachen, das Lesen derClassiker, Kenntniß der Vaterlands - und alten 'be-schichte anders an; ;ur Culrur deS Verstan-des und Geschmacks, der Gesinnungenund des Herzens las Wan (wenigstens die Ver-ständigen; lasen also, und dazu) die alten. Manfand in ihnen, was man in den neuern nicht fand;sie sagten ihr Wort, wie es die neuern nicht sagten.Von Jkalianern, Spaniern, Franzosen, Brittenund Deutschen wurden T aci tu s und Süllust,Plutarch und Plato, Horaz undLiviusgelesen, geliebt, commenkirt, nicht bloß und vonallen um Redner und Dichter zu werden, sondernihres Verstandes und Vortrages, ihrer gan-zen höheren Denkart wegen.
7. Je Mehr die Neuern Sprach"; sich bildeten,als man die neu - aufstehend"; Landesl'chnftstcller,Geschichtschreiber, Philosophen und Dichter la- undtrieb, ward natürlicher Weise der Name der schönenWissenschaften nationellcr. hwcndig , daßer damit gemeiner ward; viele Freier der Penelopewarben um die Braut auf die bomeri'sche Wei'e,Also ward der Name Schöngeist, «Pal Lsprrt)der Vcrslein machte, der witzig schrieb und sprach,bald unter allen so--gebildeten Nationen verächtlich,und von der, die ihm den 'Namen gab, ward eraufs sinnigste pcrsifliret. Die „All, emein-Geschmacks-mittheiler," nannte man bald die Anlauts äs 1avisills sour, die Gemein - Amusirer.
8. Allgemach thatcn sich iu diesem Trupp auchPhilosophen hervor, die über die schöne Natur
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