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III. Bon schonen Wissenschaften
Kenntniß der Produkte der schönen Kunst (Beredsam-keit und Dichtkunst) begriffen worden, durch eineW o r tv e r w e c h s e l ung selbst schöne Wissenschaf-ten genannt hat." *) Daß dies der Ursprung desNamens nicht sey, zeigt die Geschichte.
r. Weder Griechen noch Römer kannten dasWort schöne Wissenschaften in unserm Sinn. Gym-nastik, Grammatik, Musik, Graphik, Rhetorik üb-ten Jene als bildende, d. i. den Menschen undBürger ausbildende Künste, deren keine ihr Wissen-schaftliches, d. i. ein System von Vorschriften zurAusübung entbehren konnte. Der Römer schöneCultur und Politur war auch dahin gerichtet; Frei-gebohrne trieben diese Künste, weil sie sich durch sol-che zu bilden glaubten, wie der Name (artes Irke-rslus) saget.
2 . Zu den Zeiten des Ritterthums galten diesogenannten galanten Künste, die den Züchtergalant, d. i. tapfer, liebreich, gefällig, artig machensollten; die Theorie hiezu waren seine schöne, d. i.galante Wissenschaften. Sein Breviarium überdiese mußte er können, seine Lehrjahre ausge-standen liaben; kritische Wissenschaft ward von ihmnicht gefodert.
3. Die Zeiten änderten sich. Der gebildete Mannsollte auch lesen, schreiben, verständig sprechen kön-nen; und so wurden die Kellas lettrss daraus, dieein Mann von Stande, sodann auch mit der Zeit einMann, eine Frau von guter Gesellschaft bedurfte.Zu vecschiednen Zeiten bedurften sie ein Verschiede-nes ,
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