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H. Dom Ideal
selbst einiger Geist und Körper; Bewegung in Ru-he, Ruhe in Bewegung, auf der Spitze einer Gold-wage dem Gebilde zugewogen; eine Melodie derGlieder.
So einfach erklärt sich das Ideal der Griechen.Es war die reine menschliche Gestalt, vonallem Thierischen gesondert, ihre ei-gene Vollkommenheiten ausdrückendin allen Charakteren und Gliedern.
3. Folgen des Ideals.
Nach diesem Begriff sehen wir, daß die an Leibund Geist menschlich - gebildeten Griechen auf denWeg des Ideals frühe kommen und darauf glücklichseyn mußten, eben weil sie kein Hirngespinnst, keineUnfvrm, sondern eine in der NatUr vorhandene, un-serm Geschlecht wesentlich einwohnende Idee und Re-gel, d> i. die r e i n me n sc h l i c h e Form suchten.Frühe also sehen wir sie schon auf der Bahn dazu,in sehr alten Kunstwerken, bei noch schroffer Zeich-nung. Vom Haupt hinab entsprang die Gestalt;war das griechische Haupt, (unrecht nennet man esblos das griechische Profil) in seiner geistigen Be-deutung da, so war mit und aus ihm die Gestaltdes Körpers gegeben.
Mit Ruhm nennet die griechische Kunstgeschichtedie Namen derer, die in einzelnen Gestalten dies