suchend, .Nahrung ergreifend. Stirn und Oberhauptsind zurückgeschoben, verkürzt und bey mehreren Gat-tungen fast verschwindend. Je mehr das Thier sichhebt und mit erhabenem Halse den Kopf emporträgt,sondern sich auch die Formen seines Anblicks; immerdennoch vorwärts hangend, an den Nacken befestigt.Der Mensch allein hat ein Haupt; dies wird un-ter seinem Schädel. Der Schädel wölbt seine Stirn:unter und mit ihr bildet sich das Mcnschenantlitz.Je zurückgehcnder diese, (wie Camper sichtlich er-wiesen,) desto Thierartiger; je menschlicher, destoedler gewölbt ist der Himmel des menschlichen Da-seyns, Stirn und Schädel. Die Griechen, einewohlgebildete Nation, fühlten auch hier ihren Vor-zug vor andern insonderheit afrikanischen Völkern;und da sie eben so wohlgebildet dachten, so war eSNatur der Sache, daß sie bey ihrer Kunst daSmenschlichste in der menschlichen Form,das Antlitz und in diesem den Grund aller Züge desAntlitzes, die Bildung und Stellung des Oberhauptsvorzüglich charakterisirten. Nothwendig wurden siehierdurch auf die edelste Form geleitet, die sie, da eSGötter galt, als ein Ueberschwängliches in dieser Form,sofern es mit der Wohlgestalt bestehen konnte, aus-drückten. Sowohl dem Homer, als nach und ausihm dem Phidias erschien im Vorder-, im Ober-haupt des höchsten Gottes Größe.
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