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II. Vom Ideal
her nun daS erste Vater - und Mukterideal diesesGötlergeschlechts?
4. Ursprung dieser Ideale.
Ideal kommt von Idee; cs ist die reinsteIdee eines Dinges , aus seiner innern Natur ge-schöpft, von allem Unwesentlichen und Unlauternscharf gereinigt. Wenn jede Kunst das Vollkommen-ste ihrer Art sucht, so mußte die Kunst, die Orga-nisationen leibhaft bildet, sich an die vollkommensteOrganisation, die Men s c h e ng e st a l t vorzüglichhalten, und in dieser das Vollkommenste, die rei-ne Idee der Menschheit suchen und bilden.Welches war diese? Ohne Zweifel die Form, dieden Menschen am wesentlichsten vomThier unterscheidet und seinen geistigen Cha-rakter ausdrückt, mithin seine aufgerichteleGestalt, sein Antlitz und was das Antlitz bil-det, seine Stirn, seinen Schädel. Wie ausZevs Haupt die Verstandrcichs Jungfrau hervorging:so war mit der Stirn und dem Oberhaupt des Got-tes das sogenannte Ideal der griechischen Kunst ge-geben.
e. Der Mensch allein tragt seinHaupt aufrecht; daher hat er ein An-tlitz. Bei allen zur Erde gestreckten Thieren ist derKopf nur das Ende des horizontalen Körpers; vor-geschoben sind die untern Theile desselben, Speise