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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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I. Vom Erhabnen.

handeln, und so habe ich einen stolzen Traum ge-träumct. Durch meinem Willen wird kein allge-

meines Naturgesetz; meine That soll das allgemeineNaturgesetz, bedingt in meiner Existenz und Situa-tion, ausdrücken, d. i. ihm folgen. Der allgc-m eingute Gesetzgeber-Wille ist eben so in-comvetent-anmaaßend als Kraftlos: denn nur imBesondern und Besondersten wird das Allgemeine,wie hier der Wille, durch That wirklich.

2 .Handle so, daß du die Menschheit sowohl

in deiner Person als in der Person eines jeden an-dern, jederzeit zugleich als Zweck niemals bloß alsMittel brauchest." Und wenn Personen, wennMittel und Zwecke collidircn? So wird der eitelsteEgoismus daraus, der den großen Zweck der muffi-genAllbeurkheilung," unter dem NamenSclbst-schätzung, Selbstachtung," Alles unterwirft und ei-nen ewigen Krieg zwischen lauterSelbstzweckenund Selbst-Gesetzgebern" anspinnet. Da in derNatur alles Mittel und Zweck ist, so sagt das er-habnere, bescheidnere Gesetz:Du selbst gehörst

der Natur und der edelsten Natur, die wir kennen,der Menschheit an; angewandt werde auch deinLeben, wie aller Leben, als Mittel zum Zweck desGanzen, der Menschheit. Nach Hellen Begriffenund reinen Trieben verbrauche dich in ihrem Dienst,dich selbst vergessend, dich selbst aufopfernd."

3.Der Mensch ist nur seiner eignen, den-noch allgemeinen Gesetzgebung unterworfen. DerWille durch seine Maxime darf sich selbst als

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