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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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I. Vom Erhabnen.

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das Epische, Lyrische, Dramatische, mit mancherlei-Unterschieden nach Zeit und Ort, und hat jederGattung sogar ihre Grenzen angewiesen, über welchesie nicht hinaus soll, nicht hinan- kann.

Daß Gegenständen, die durchs Gehör der Seelezukommen, ein andrer Maasstab gebühre, als sicht-lichen Objekten, begreift Zeder; ob ihnen aber auchirgend ein Maas zukomme? oder ob sie unter demNamen des Erhabnen in einer völlig Grenz - undMaasloscn Region umherschwarmcn? davon ist dieFrage.

V- Vom Erhabnen hörbarer Gegenstände.

i> Machen höhere und niedere Töneder Scala hier den Unterschied des Erhabnen derTonkunst ? Nein. Ihre höchsten Töne wirken nichteben die erhabensten Empfindungen; mancher tiefeTon wirkt inniger, starker. Auf Ausmessungen desRaums der Scala kommt cs hier also eben nichtan, außer sofern, sich dcr Umfang der Kunst unddie Geschicklichkeit des Künstlers dadurch erprobet.Gehaltnc, einfach wiederkommcnde oder schwebendeTöne thun mehr als das bloße, geschweige schnelleSteigen und Sinken dcr Töne in einem Reich, des-sen weiteste, breiteste Harmonieen i» uns zusam-me »fließen und auf Einen Punkt ver-schmelzen.

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