I. Vom Erhabnen.
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nerev, sondern aus ollen Kunstwerken und Schrift.»dieß urolte fl n n l i c h-E r h 0 b n c der Vorwelt nochund noch verschwunden, so doß ouch keine Mühe eserreichen oder zurückbringen können, ist ein vielleichtnoch unoufgelösetes Problem, reich on Betrochtungund Folgen. Gewiß ist», doß seit dieser Zeit ondie Stelle jener ölten, leibhoften Hoheit noch undnoch eine ondre Erhobencheit, entweder eine feinere,hölzerne Andocht, oder seit dem Wiederaufleben derKunst eine molerische Gebehrdung trot, die jenerleibhaft - hohen Einsolt durchaus nicht glcichkom.Keine von An ge l o's Statuen wird jemand, Trotzihrer Kunst und Kraft, von einem Grieche» gedachtoder geformt glauben; und obwohl Mengs durchein Gemälde mit den Alten zu wetteifern wogte,in Statuen würde ers unterlassen hoben. GeformteBilder stehen leibhaft da, wie vom Geist beseelet;der Geist ist cs, der mit dem Wenigsten dos Meistein höchster Natur ausdrückt, ec ist Ausdruck derhohen Alten.
3. Auch in ihrer Mole rey ist dieser Geistsichtbar, vbschon die Kunst der Neuern sich ein un-gleich weiteres Ziel gefetzt und es in Vielem oucherreicht Hot. In jener einfacheren Art dos Erhabneder Alten zu erreichen, war dos Ziel der neuerenMalerei? selten; wogegen sich diese eine neue Weltder Zusammensetzung, groß wie dos Universum, schuf.Dos Vortreffliche war wie allenthalben, so ouchhier dos Schwerste: wenige erreichten es, und diesewenige fanden es nicht im Vielen, sondern in. Ei-nen; nicht unten im Beifall der brausenden Menge,sondern oben on, Gipfel, im ruhigsten Punkt derBewegung.
Herders Werke z. Phil. ». Gesch. LV. Y L,//-'§one.
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