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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
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und K un strich tcrep.

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weckte er andre. Wie viele oder wenige großeGenies die Vorsehung der Welt gebe, stellen wir,hc anheim; wir wollen keine Hirnmclsgabe, kleinoder groß, verunglimpfen, und weil manche ihrTalent mißbrauchten, das Talent selbst deshalb nichtHolmen. Waren jenen Mißbrauchenden nut einembessern Gebrauch ihrer Gaben andee kräftig in denWeg getreten, so hatte sich ihr Uebermnth bald ge-Icget. Eben also, sie machen in jedes Menschen-freundes Brust den Wunsch rege:gütige Mutter,in den ewigen Lodesschlaf laß dein Geschlecht nieentschlummern! Nach deinem Plan wecke in ihmstets neue und neue Genien, erwecke in ihm alleKräfte. Nur wenn der Uebermachtige Schwache,lauter Schwache um sich flehet, wird er übermüthig;ein Gegengewicht, die Scheu vor andern, kann ihnallein im -Zaum halten.

Daß übrigens, weil einige freche Jünglingeden Namen des Genies mißbrauchten, die Deutschensich dicß Wort selbst zum Spott und Ekel machten,und in solcher Bedeutung *) von G e ni cm ann e rn,Geniestreichen , er »st ein Genie u. si,nicht oft und nicht verächtlich genug sprechen können,als ob ihnen nichts entbehrlicher wäre, als dieseHimmelsgabe; dieser Allemannismus hat derbenachbarten Nationen Hochachtung gegen sie nichtvermehret.Ihr, sagen sie, denen die NaturMänner von Talenten, Künstler von Genie nichtversagt hat, ihr m cht der Natur edelste Gabe ineurer Sprache zum Spottwort i Uns ist der Aus-

j Anthropol. S. 162.