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Von Kunst
druck, Zug des Genies, eine Ehrcnbezeichnung;e»ä, ist Geniestreich ein Schimpfname? Bildetihr euch etwa ein, daß, als ihr den Namen er-sännet, ihr selbst einen solchen Streich machtet?"
Verzeihe, Genius, daß ich deinen Namen sooft mißbrauchen mußte; seyn diese Blatter eine Ver-söhnung am Fuße deines Altars,
I- Genie.
Die Alten sprachen vom Genie weniger, ehrtenaber und cultivirken es vielleicht mehr als wir. Diehöhere Macht, die einen Menschen zu Hervorbrin-guna seines Werks belebet, das wir als unnach-ahmlich, als unerreichbar erkennen, aber mächtigoder sanft auf uns wirkend fühlen, diese auszcich-nende Himmelsaabe nannten sie Geist, Genius.Ein mit uns gebohrner Geist, vis aniuii
cüvinior, von dem sie Cultur, Kunst, Fleiß sowenig ausschlossen, daß sie vielmehr Ihn als Va-ter, Stifter, Beleber und Schutzgott aller Eulturund Mcnschenbelebung anerkannten, priesen, ver-ehrten.
Die neueren Sprachen sind ins Kleine gegan-gen. Nicht nur gonio.und in^onio, sondern auchGenie, Talent und Geist (esxrit) haben sieso künstlich unterschieden, daß cs ihnen bei weitemnicht gleichgültig ist, „Genie haben und ein