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Von Kunst
leben. Eben diese und allein diese unberedbeire,wo sie fehlt, unerntzbare, stille Naturkraft undNei ung ists, die Pdanrane und Verstand, die Ge-genwart und das Vergangene, Sichtbares und dasUnsichtbare zu Einem knüpft, und sowohl mit Phan-tasie - als Gedanken - und Empfindungsreichen Gei-stesgebilden die Welt beseligt. Auch die Vernunfterbittet der Genius sich; Redner, Dichter, oderjene höheren Dichter, Genien der Menschheit, dieErfinder und Stifter aller Ordnung und Harmonie,die je die Menschennatur beglückte, wollen der Ver-nunft nicht entbehren.
„Ob der Welt durch große Genies im Ganzensonderlich gedient sey, weil sic doch oft neueWege einschlagen und neue Aussichten eröffnen, oderob mechanische Köpfe, wenn sie gleich nichtEpoche machten, mit ihrem allkaügcn, langsam amSiecken und Stabe der Erfahrung fortschreitendenVerstände nicht das Meiste zum Wachsthum derKünste und Wissenschaften beigetragen haben (indemsie, wenn gleich keiner von ihnen Bewunderung er-regte, doch auch keine Unordnung stifteten), maghier uncrörtert bleiben." *) Die Geschichte der Welthat es gnugsam erörtert. Jeden Fortschritt, ge-schweige jeden 'Anfang einer Wissenschaft und Kunst,einer Harmonie und Ordnung, ist die Menschheitnicht den alltägigen Gängern am Stecken und Stabe,sondern dem wachenden und erweckenden Geniusschuldig. Eben die Er fahr ring weckte ihn; dieErfahrung neu anzusehen, zu nutzen und zu ordnen,
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