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über ihn streiken, d. i. disputiren; das Disputirenist nothweudig. Beyde Sätze sind wahr." Aus hun-dert und aber lnmdert Waidspcüchen lassen sich der-gleichen Antinomieen hinstellen, die eben durch ikrenGegensatz zeigen, daß das Gesetz zwischen oder überihnen liege, die also schon im gemeinen Leben bcyhundert Sprüchwörtern jede Vetuls. beseitigt.
Und wie legt die Kritik ihre ini Streit befan-gene Sprüchwörter, Antinomie en genannt, zu-recht? Folgendermaaßen: „Nun fallt aber aller
Widerspruch weg, wenn ich sage: das Geschmacks-urtheil gründet sich auf einem Begriffe (einesGrundes überhaupt von der subjektiven Zweck-mäßigkeit der Natur für die U r l h e i l s k r a f t),aus dem aber nichts in Ansehung des Ob-jekts erkannt und bewiesen werden kann, weiler an sich unbestimmbar und zum Erkennt-niß untauglich ist; es bekommt aber durcheben denselben (Begriff) doch zugleich Gültig,keit für jedermann, (bey jedem zwar als ein-zelnes die Anschauung unmittelbar begleitendes Ur-theil) weil der Bestimmungsgrund desselben (Begriffs)vielleicht im Begriffe von demjenigen liegt, wasals das üb ersinn Iiche Sub strat der Mensch-heit angesehen werden k a N n." *) Erhabne Ent-scheidung ! Eiir übersinnliches Substrat der Mensch-heit! das angesehen werden kann, und von demich doch keinen Begriff habe! Und in dem doch derBestimMnngsgrund meines durchaus unbestimmbarenBegriffs vielleicht liegt! und mittelst welches
') Kritik. S --ZS.