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nunft ob. Will diese, weil zwischen Tonen undFarben eine Analogie gedacht werden kann, Töneals Farben, Farben als Töne behandeln, in derMusik Bilder sehen und die Gemahlde der Dichtkunstwie sie der Dichter schuf, in Pastell mahlen: so
thuc sie's. Die Künste selbst sind an diesem Nicht-geschmack einer Aftervernunft unschuldig.
Die „allgemein gültig - nothwendigen Urtheileder kritischen Urtheilskraft von der Verbindung derschönen Künste in einem und demselben Produkt,begleichen die Vergleichung des ästhetischen Werthsder schönen Künste unter einander "*) werden unsalso nicht lange beschäftigen. Ist die Musik ein„Tonspiel, wie die Malerei eine Fa r b en kunstist, wo bei der ersten noch die Frage bleibt, ob sieals eine schöne oder nur als eine angenehme Kunst(wie die Kochkunst etwa, wie das Glücks- undLachspiel) zu betrachten sei):"**) so darf diekritische Behauptung nicht befremden, daß sie „ohneBegriffe durch lauter Empfindungen > die von au-ßen erzeugt werden, spreche, blos vorübergehendund mehr Genuß als Eultur sey, (das Gedanken-spicl, was nebenbei dadurch erregt wird, seyKlos die Wirkung einer gleichsam mechani-schen Association) daß sie also durch Vernunft be-
*) S. 211 — 21g,
") S. 222 — 2-7-