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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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und K u n st r i c h te r e >).

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hob er und tiefer, mehr und minder ist seinbBedeutung, sein Eindruck. Im Kommenund Fliehen, im Werden und Gewesenseyn liegt dieSiegskraft des Tons und der Empfindung. Wie je-ner und diese sich mit mehreren verschmelzen, sichheben, sinken, ruitergehn und am gespannten Seilder Harmonie nach ewigen, unauflösbaren Gesetzenwieder cmporkvmmen und neu wirken, so mein Ge-müts), mein Muth, meine Liebe und Hoffnung-Dagegen jede Kunst des Anschauens, die an beschränk-ten Gegenständen und Gebehrden, gar an Localfar-ben Hafter, obwohl sie auf Einmal alles zeigt, den-noch nur langsam begreiffen wird, und weil nichtsSichtbares Vollkommenheit gewahren kann, zuletztmit Ersattigung lehnt, gleichsam sich selbst übcr-daurend. Auf leichten Tönen kommt und flöhet ihrdavon, ihr wandelnden Luftgcister, bewegtet meinHerz und ließet nach in mir, durch euch, zu eucheine unendliche Sehnsucht

17. ktebriqens ist der Streit über den Werthder Künste unter einander, oder in Rücksicht auf dieNatur des Menschen allezeit leer und nichtig. Raumkann nicht Zeit, Zeit nicht Raum, das Sichtbarenicht hörbar, dies nicht sichtbar gemacht werden;keines maaße sich ein fremdes Gtbiet an, herrsche indem seinige» aber desto mächtiger, gewisser, edler.Eben dadurch, daß die Künste in Ansehung ihresMediums einander ausschliessen, gewinnen sie ihrReich ; vereinigt nirgend als in det Natur des Mert-schen, im Mittelpunkt unsrer Empfindung. Wiediese sie genießen und ordnen soll, hangt von unsremGeschmack, oder vielmehr von der ordnenden Ver-HerdersVskrke j. Phil. u. Liesch- XV. P Xat/sZ-o«,