und K u n s tr i c h ke re y.
Körper; der Rhythmus ihres Aufdrucks drückt sicheiuS durch seinen Rhythmus. Daher auch die mitder Musik verbundene Gebehrdung. Stark be-wegt kann der Naturmensch sich ihrer kaum cntbal-ten; er brückt aus, was er höret, durch Züge desGesichts, durch Schwingungen der Hand, durchStellung und Beugung. Die Tanze der Natur -und überhaupt der warmen heftigbcweglen Völkersind alle pantomimisch. Auch bey den Griechen wncsnicht anders; sie sprechen von der Musik als derFühcerin des Tanzes, eines Tanzes jeder Seelenbe-wegung. *)
8. Da also durch ein Band der Natur Mu-sik, Tanz und Ge behrdu n g als Typen undEktypen einer csimciuschaftlichcn Energie innig ver-bunden sind, konnte ihnen der natürlichste Ektypus,die Mitstimme der Empsiudeirdcn fehlen k Wirstimmen ein, wo Stimmen erklingen; die Gewaltder Eböre, insonderheit im 'Augenblick des Einfal-lens und WiedcreinfallenS ist unbeschreibbar. llnbe-schreibbar die Anmuth der Stimmen, die einanderbegleiten; sie sind Eins und nicht Eins; sieverlasse», suchen, verfolgen, widersprechen, bekämpfen,verstärken, vernichten einander, und erwecken und be-leben und trösten und schmeicheln und umarmen eiw-andcr wieder, bis sie zuletzt in Eiucm Ton ersterben.Es gicbt kein süßer Bild des Suchens und Findcns
*) Da:?c7!-c7^, u. f. Die
gemeinsten Worte über die Musik drücken Klanzund Konz zugleich aus.