und K u n s t r i c h t e rey.
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und mächtig sonst nichts ihr geben kann. Das em-pfindende Geschöpf fühlt sich bewegt, d. i. ausseiner Ruhe gebracht und dadurch veranlaßt, durcheigne innere Kraft sich dieselbe wiederzugcbcn. Esfühlt sich nach Verhältnissen, mithin ange-nehm bewegt, geschwungen, und kannnicht anders als in solchem Verhältnis; zur Ruhewieder zurückkehccn. Dies ist Musik, nichtsanders.
5. Alles also, was in der Naturtönt, ist Musik; eS hat ihre Elemente in sich:und verlangt nur eine Hand, die sie hervorlocke, einOhr, das sie höre, ein Mitgefühl, das sic verneh-me. Kein Künstler erfand einen Ton, oder gab ihmeine Macht, die er in der Natur und in seinem In-strument nicht habe; er fand ihn aber und zwangihn mit süßer Macht hervor. Der Compositeur fandGange der Töne, und zwingt sie uns mit sanfterGewalt auf. Nicht „von außen werden die Em-pfindungen der Musik erzeugt," sondern in uns, inuns; von außen kommt uns nur der allbewegendesüße Klang, der, harmonisch und melodisch erregt,
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Ein tietes, ein an Biegung reiches WerkIst die Musik; sie findet stets ein NeuesDem aus, der sie versieht.