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Von Kunst
psindenden Wesen eine analoge Empfindung wirket.Wir fanden
2. Daß auch hier der Mensch ein allge-meiner Tbei ln chm er, ein Akroatiker des Uni-versum fe», daß er jedem erregten Wesen, dessenSumme zu ihm gelangt, sein Mitgefühl leihe» müs-se. Veobacbkungen gemäß reicht sein non außen ver-borgenstes Gehörorgan am tiefsten ins Innere desHaupts, dem empfindenden Eemcinsinn zunächst sichnahend, und so verbreitet, daß, wie Erfahrungenzeigen, wir fast mit unscrm ganzen Körper hören.Wir erinnerten uns
3 . Daß jeder Ton seine Art der Re-gung, seine bedeutende Macht habe.Nicut nur jedem klangbaren Körper, jedem als In-strument gebrauchten Naturwefen steht seine Art derTönung, sondern auch jeder Schwingung ihre Mo-dulation und mit dieser ihre eigne Weise zu, aufunsre Empfindung zu wirken. Wir fanden
4. Daß cs für unser Dhr eine Leiter vonTonen gebe, deren Sprossen durch einander be-stimmt , von einander unauflösbar, deren Schwung-linie aber, und mit ihr unser Gang auf dieser Lei-ter vieler Veränderungen fähig, mithin in den Hän-den der Kunst ein Werkzeug zu Erregung vielartigerEmpsindanuen sey; daß diese Gänge und Modula-tionen als Empfindungen desselben Geschöpfs in ih-ren Arte» wiederkommen müssen, eben aber durchihr Wiederrrmmen, in derselben oder auf verschied-ene Weife, unsrer inner» Elasiicität Schwungund Wiederherstellung, Druck und Hebung,kurz die Wirksamkeit geben, die so viclartig, schnell