hin auch Grade der Stimmung unsres Organs ha-ben muß, und jeder Grad Proportionen an-nimmt, weil er selbst Pioportion ist; da ferneralle Empfindungen in uns ein sensoi-ium, noin-muns, mithin einen gemeinschaftlichen Maasstabhaben, mittelst dessen wir die Empfindungen der ver-schiedensten Organe gleichstimmig berechnen: so ist
für die Tonkunst hicmit nichts gesagt. VollendsFarben- und To»-; Ton- und Farben-kunst zusammengestellt; als ob Farben ohne Zeich-nung sich als Medien der Kunst Tönen glcichstellenließen; endlich „ein schönes Spiel der Empfin-dungen , die v o n a u sse n e r z c ugt werden, unddas sich gleichwohl doch muß allgemein mit-theilen lassen;" da jedermann weiß, daß die durchTöne erregte Empfindungen dieser apodiktisch - allge-meinen Mittheilung am wenigsten fähig sind— wasist darüber zu sagen? Zurück auf unfern Weg?
Musik, eine Kunst der Menschheit.
Wir nahmen wahr, daß
i. In der gesummten Natur alle elastischenKörper auf einen Stoß oder Strich (uns hörbar oderminder hörbar) ihr Inneres, d. i. ihre erregtenund sich wieder hcrstcllendcn Kräfte zu erkennengeben. Dies nennen wir Schall, und feinererregt, Klang; Klang, der jede ähnliche Organi-sation in gleiche Schwingung versetzt, und bcy em-