21 2
Won Kunst
rv. Von M u s i k.
So sprach die „Kritik der allcingeltenden ästhe-tischen Uriheilskraft" von Poesie und Beredsamkeit,von Plastik und Baukunst, von Malerei, s'ustgart-nerei, AmeublemeNt und Kleidiinq; unglücklich bliebvon den schonen Künsten die Musik übrig, undwobin diese? Sie werde „ein schönes Spiel derEmpfindungen, die von außen erzeugt werden, unddas sich gleichwohl doch muß allgemein mittheilenlassen; welche schöne Kunst sodann nichts andersals die Proportion der verschicdnen Grade derStimmung (Spannung) des Sinns sepnkann,dem die Empfindung angehört, d. i. den Ton des-selben betreffen , und in dieser weirlauft i genBedeutung des Worts kann sie in das künstli-che Spiel mit dem Tone der Empfindung desGehörs und der des Gefühls, mithin in Musiku n d Fa r b e n k u n st eingclheilt werden." *) Dajede Empfindung nicht der Töne allein, Grade, mit-
*) S. 208. LVI,