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sic; auch in der dem Alter, dem Geschlecht undCharakter günstigsten Stellung und Handlung wähltesic das schönste Moment der Zeit, wert!), daß eSdem Angedenken verewiget würde. Dieß alles lagim Begriff der Kunst, wenn sie im BildsamstendaS BildungswürLigste darstellen wollte.
Manche oft unanständige Fragen, warum diegriechische Kunst in beiden Geschlechtern Das oderJenes nicht, oder nur also, oder nur bei diesen undjenen Figuren, und bei diesen also gebildet habe?beantwortet diese stiege! entweder selbst oder einigeErwägung beste , was Form als Form darstellenkan», oder endlich das leiseste Gefühl des sicht-lichen Anstandes. Die nackte Kunst muß zu-gleich die schüchternste, die sittsamste fern, ganz in-nerhalb ihrer Grenzen wohnend. Sie kann und willnicht malen, noch weniger Lüste reizen. EinNatui-gcbilde schaffet sie, wie Gott cs schuf, durch seineNatur heilig.
Und durch seine Natur bedeutsam. LebeForm der menschlichen Gestalt spricht zu uns, weilwir selbst, mit dieser Form bekleidet, den Geistfühlen, der sich in dieser Form offenbaret. Wiewolltet ihr einem Kinde ein zorniges oder ein freund-liches Gesicht begreiflich machen, d. i. ihm den Zcinoder die Freundlichkeit durch Unterricht beibringen,wenn cs den Nakurausdruck dieser Affekten sym-od.rantipakhetisch nicht in sich fühlte? Nicht anders fül-len wir den Gemüthscharakter jedes achtgebildetcnWerkes der Kunst, den Geist, der es bewohnet;schnell oder sanft gehet er in uns über. Mein Arm.erhebt sich mit jenem Fechkerarm; meine Brust