und K u II s t r i c h tc r ey.
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So bei) dcm Lustspiel. Narren des gemeinenLebens, langweilige Thoren spielen uns oft gnug ih-re langweiligen Spiele; jene ausgesuchte, ausgcführ-te Theaternarren und Thoren sollen uns mehr alsspielen. Nicht bloß langweilig lachen wollen wir übersie, sondern was wir sonst nirgend lernen konnten,an ihnen lernen. Die Charakteristik menschlicherSitten, wo zeigte sie sich offner und entwickelter, alsauf dcm Theater? Und sie soll sich darauf zeigen;dazu ists Sitten - Theater.
Der darstellend - erzählenden Dichtkunstendlich auf ihrem weiteren Schauplatz menschlicherWirkung bleibt das bloße Spiel ganz untersaget.Wozu umfaßte sic Himmel, Erde, ja selbst den Or-kus ? Da sic weder die Geschichte, noch de» Romanausschließet.- (denn wie in der Geschichte viel Ge-dichtet, d. i. Zeitmaßig, national, partheiisch, poli-tisch vorgetragen und raisonirt ist, so darf sie auchaus der Geschichte viel dichten; sie ruft die Verstor-benen dadurch ins Leben;) da der Roman, als dieweiteste epische Dichtung vbm kleinsten ZdiMon undMahrchcn bis zu Fiel ding - Richard so nsSchöpfungen, zum Agathon-Obcron, Wil-helm Meister u. f. hinauf und wieder hinab zumMahrchen, zur äsopischen Fabel steiget; in diesReich der Circe, das keine Grenzen hat noch habenkannsollten wir uns blvs zum Spiel obne Mer-kurs Moly wagen? Dieß Moly ist ernste Kritikdie nirgend, auch im Roman nicht, ein bloßes Spiel,seys mit Phantasmen oder Gefühle, »erstattet, son-dern allenthalben den Spruch der großen Göttin.-„das war ich, dies bin ich, bis ich jenes scpn wer-
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