Won Kunst
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demit Wohl und Absicht befolgt vor sich sehenwill, in Bildungen gestaltet vom Dichter. Nur durchDarstellungen solcher Art wird die Dichtungsaabc zurDichtkunst, ja durch sie oft ein Mährche» zurC'popee, wie ohne sie die ganze Weltgeschichte zumMährchcn.
Und da sich in diesem Felde alles so wunderbarmischt, da in Apul ejus goldncm Esel Amors undPsychens Geschichte wie ein jchöngearoeireter Steinbegraben liegt, dagegen auf manchem scyongearbciie-ten Stein nur Silens Esel stehet, wie nöthig isthier der Pallas Berührung, die uns das Auge hellmacht, von Wahrheit Trug zu unterscheiden! Ver-bannen soll die Kritik durch ernste Regeln das blosunterhaltende muffige Spiel aus jeder Dichtung;nicht, als wäre dies ihr wesentlicher Endzweck, esals Schild emporheben.
Selbst das Talent zu scherzen bedarf des Ern-stes: denn eben Scherz ist der menschlichen Cultur
zarteste Pflanze. Da wir aus Rabelais, ge-schweige aus Fischarts Zeit ziemlich hinaus sind,so wollen das Lachen*) und der Iocus gerade die
*) S. 222. der Kritik wird das Lachen durch ei-ne n A f f e k t, aus der p l ötz > i ch e n ^Ver-wandlung einer gespannten Ersiv a r -tung in nichts" erkläret; es ist w§de'r einAffekt, noch darf es jederzeit plötzlich hervorprallen,noch immer auf eine gespannt gewesene Erwar-tung folgen. Das Lächerliche (g/rAowv) ist ron sovcrschiedner Art, daß zur Exposition desselben in