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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
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lerdings der Elirenpunkt derselben. Gehen die Rcp-der schlecht, stockts hie und da und allenthalben, we-he dem schlechten Dichter und Kunstspicler.

Sofern spielt der Dichter auch mit unfern Ge-danken und Leidenschaften, d. i. er hat sie in seinerHand, sie zu erregen, festzuhalten, zu verwandeln,verschwinden zu machen u. f., alles aus Kräften sei-nes Genies, nach Maasgabe seiner Kunst. Fehltihm.Jenes, überschreitet er diese, so ist er ein schlech-ter Kunstspicler.

Da nun mit jeder leichten Bewegung, wir mö-gen sie selbst bewirken oder anschauen, anhörcn, einegleiche Bewegung unsrer Lebensgeister verbunden ist,so gieng der Name Spiel in die Bedeutung einetanmurhigen Bewegung oder Begebenheitüber, die sich auf die Erzählung oder Dar-stellung der Begebenheit erstreckte.*) Spiele zusehen, Bcyspiele zu Horen, versammlete sich dasVolk; des Rhapsoden Epos, die Chöre und Dithy-ramben, aus denen das griechische Theater erwuchs»zogen das Volk an sich, als Spiele.

Da glaubte nun ein Gaffender leicht, dasSpiel sey blos ihm zur Ergötzung, d. i. zur Zeit-kürzung vorgestellt; der anmaßende Gaffer mcyntevielleicht gar, aus feinet Eonvenienz, der Vor-

*) 8pe1, kavnlatio, 8ornro> liisbaris, cloctrina, Spil-ls», »arrare, pr-reäicsre, nuiiaisre. (S. Wach-ter, So MN er u. a.> Bey spiel, Widerspiel,Gegenspiel, klar spiet (Predigt), Gott-spiel (tzvspel, llleangoliuni, Gottesrede).

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