und Kunst richte rep. 171
Dante's Hölle und Feqfeuer? so viele?tbcntheucr-,Helden - und Rittergcschichten? Ariost? Die ganzeFeenwelt? Shakespeares Kaliban, Ariel? sinds nichtunterhaltende Phantasieen?" Uebel, wenn sie dicßnicht waren; übel aber auch, wenn sie nur unter-hielten. Nicht daß diese Phantasieen uns angenehmverspielen, sondern daß von einem verständigen Dich-ter Eine derselben bloß als Spiel ersonnen und ge-braucht worden, das wird gclaugnet. Homers Göt-ter waren seiner Welt so wesentlich und unent-behrlich , als der Körperwelt die Kräfte der Bewe-gung. Olme die Entschlüsse und Wirkungen desLlympus geschähe nichts auf seiner Erde, was undwie es dem Dichter geschehen sollte. Homers Zau-berinsel im westlichen Meer gehört auf die Ehartcder Wanderungen seines Helden so nothwcndig,als sie damals auf der Weltcharte stand; dem Zweckseines Gesanges unentbehrlich. So dem ernstenDante seine Himmels-und Höllenkreise. Mit aben-theuerlichcn Rittergeschichten ist freilich viel gespieltworden; was aber in ihnen n u r Spiel war, gingvorüber; es wird von uns nicht, oder äußerst lang-weilig gelesen. Dagegen wen erfreuen, wen bcleb-ren nicht noch, als Gebilde der Wahrheit, Ariosi'sDonns, I Lwvnsisv, stai'ins, gli arnori, ss aor-ts8ia, 1 'auclaci im^ross? Wer lebte, wer dachteund empfand nicht in der Welt der Pcri's, derFeen und Geister, sobald sie ein Genie- undVerstandsreichcc Dichter schuf? Was in ihr geschahund durch sie gesagt ward, konnte nicht anders alsin ihr empfunden, durch sie gesagt werden. So inder nordischen, griechischen und jeder Mythologie,so in jeder Welt eines eigenthümlichen Empsindungs-
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