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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
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Von Kunst

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darstellcn wollte. Als Poesie schosst sie,sie bildet (giZnit, crsat, conäit, >cs<x<.). Do-sier sie Aristoteles ouch für philosophischer ols dieGeschichte holt, indem sie nicht bloß oberflächlichous dem Gcdochtniß und für dos Gcdachtniß kaataonführt; sondern mit innerer Wahrheit sie gesche-hen, d. i. entspringen, fortgehn, sich enden laßt,und diese Wahrheit unserer Seele tief ei »formet.Schon dem Namen noch ist dieß ihr Charakter;der Poet ist Erschaffer, Schöpfer; wer dies; nichtkann, ist kein Dichter.

Alle Regeln, die Aristoteles aus den Meister-werken seiner Nation scharfsinnig abstrahirt, ent-springen dpher und führen dahin; was er über dasGanze der Fabel, über ihren Umfang und Ausdruck,ihre Handlung, über Gesinnungen, Charakter, Lei-denschaften, über ihr Wahrscheinliches, ihr Wunder-bares sagt, geht aus keinem als aus dem Begriffder lebendigen Darstellung selbst hervor, einerDarstellung (^<^0-15), die alle Seclenkrafte in unsbeschäftigt, indem sie das Geschehene vor uns ent-stellen laßt, und cs uns mit inniger Wahrheit zeiget.Wer die Macht der inner» Plastik unsrer Seelekennt, wie sie Verstand und Sinne, Vernunft undLeidenschaften zu Verschmelzen weiß, der wird siemehr achten und fürchten, als daß er mit ihrenIdeenunterhaltend spiele." Und wer in der Poesiealler Erdvölkcr nichts als dieß unterhaltende Jdeen-spiel fand; nun dann , der spiele weiter. Dem Ver-ständigen spricht der Verstand des Dichters: denn

Dichtkunst ist Rede (X07S7).

W:e aber? Homers Götter, seine Calypso?