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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
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158
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Von Kunsc

gen ist allenthalben ibre schönste Zier, ihr,e bequemsteKampfrüstung. Hatte Jeder, der spricht und schreibt,diese Kunst inne; wie manche falsche Wortkünstewürden wir entbehren!

Dock) wir vergessen die Kritik. ,,Für sich ür-dc ein verlassener Mensch auf einer w c-

der seine Hütte, noch sich selbst au e ^ r

Blumen aufsuchen, noch weniger sie pflanz , msich damit au s zu sc bm ü cken ; sondern nur inGesellschaft kommt es ihm ein, nicht blvsMem'ch, sondern nach seiner Art ein feinerMensch zu seyn (der Anfang dcr Civilisirung): dennals einen solchen beurtheilt man denjenigen,dcr seine Lust andern mitzutheilen geneigtund ^geschickt ist, und den ein Objekt nicht befriedigt,wenn er das Wohlgefallen an demselben nicht in Ge-meinschaft mit andern fühlen kann. Auch erwar-tet und fordert ein jeder die Rücksicht aufallgemeine Mittheilung von jedermann,gleichsam aus einem ursprünglichen Vertrage,der durch die Menschheit selbst diktirt ist, und sowerden freilich anfangs nur Reize, z. B. Farben,um sich zu bcmahlen, oder Blumen, Mufchclschaa-len, schonfarbige Vogelfedern, mit der Zeit aberauch schöne Formen, als an Cano ts, Klei-dern u. s. w., die gar kein Vergnügen, d. i.Wohlgefallen des Genusses bei sich führen, in dcrGesellschaft wichtig und mit großem Interesse ver-bunden, bis endlich die auf den höchsten Punktgekommene Civilificung daraus beinahe das Haupt-