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fel das Weib; sic, die Ncnncrin, sie, die Bezeich-ntem der Dinge mit ihrem leichteren Witz, mit ih-ren behenderen Organen. Bon Müttern haben wirsprechen gelernt; wohl uns, daß wir cs von ihnenlernten! Ihr klingender Ton, ihre angenehme Redse-ligkeit, das »»ermüdete An-, Zu- und Fortsprcchendes weiblichen Geschlechts mit Kindern bringt mitAccent und Gcbehrden, mit Sinn und Gcdankenfü-gung eine Melodie der Sprache in Geist undHerz, eine reiche Quelle des Vielfach-Schönen. Wür-de Alles, was wir zu den redenden Künsten zählen,geübt, wie wirs lernten, nie ohne Veranlassung undInhalt, nie ohne Kraft und Zweck; frei) und ledigblieben wir von leeren Gedanken - und Wortspielen.Denn kein wahrer, d. i. energischer Ausdruck, keinewirklichschönc Redeform ward als ein müssiges Spielerfunden.
Ucberhaupt, die Sprache der Menschenarmewohlklingende, wohlgeordnete, ausdrückende Sprache,welch eine Kunst! Nicht in Wörterbüchern undGrammatiken (da sind nur ihre Materialien undBauregcln zu finden), im lebendigen Gebrauch undBau derselben, da zeigt sich ihre energische Schön-heit. Bon einem feste» und zarten Organ gesprochen,in Erzählung, Gespräch, Rede, ist, mit Montaig-ne und Plato zu reden, die Sprache eine so leicht-hinschwebende dämonische Kunst (un srt Is-Ker, volags, ciemoniaule) , daß diesem geflügel-ten Wesen nur mit Mühe, oft den Geist tödtcnd,Fesseln angelegt, werden konnten. Jeder Sinn, jedeLeidenschaft, jedwedes Alter, jeder Stand, jede Ge-sellschaft haben ihre Sprache; angemessene Ei-genthü mlichke.it der Worte und Wortsügun-