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Von Kunst
Diesen zu verherrlichen, erzeigten sich Zeit noch Zeitmehr Künste; die Gestalt der Männer selbst wardieser Künste schönster und höchster Kampfpreis. Nacktstehen sie da, die Ringer, die Helden; nicht durch das,was sie verhüllt; durch das, was sie sind, wollensic glanzen. Was selbst den Morgenländer aus sei-ner Umhüllung riß und gleichsam sichtbar machte,waren Arbeiten, Gefahren, am meisten der muthigeTheilhaber der Gefahren des Helden, das kriegeri-sche Roß. Das Roß zeigt des Mannes Gestalt,leichter und früher zeigten es die Jagd, die SpieleDas Urbild aller bestandenen Gefahren war Herku-les , er durchschritt die Welt, und stiftete Kampfe.Allenthalben war Mühe der Keim des edelsten, desm a nnl i c h - S c h ö nen; 'Aufmunterung zu neuerMühe war sein Zweck. Der Kampfsanger selbst wardals Theilhaber des Sieges als Sieger gekrönet; nichtsVortreffliches erwuchs ohne Mühe aus müfsigem Spiel,wie Pindars Gesänge singen und preisen.
Fünfte schöne Kunst des Menschen.
Zum Beysammenseyn bedurfte das Menschenge-schlecht von frühauf Sprache; nicht ohne Bedürf-nis; ward sie erfunden, dieß Werkzeug der edelstenGeistcskünste, in ihr selbst wahrlich eine schöne Kunst"der Menschheit.
Und auch zu ihrem Erwerb, wer trug dasmeiste Key? In Fortbildung der Sprache ohne Zwei-