Bon Kunst
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Hirt, als von denen eine transscendentale Aesthetikje träumte? Mein höre ihre Urtbcile, ihre C nsuren.
Dem Weibe, sobald sie in die Ehe tritt, ziemtnicht mehr der Schmuck der Jungfrau; alle Natur-völker bezcichnekcn dies bei der Hochzeit, und mach-ten eS der Braut zur Pflicht. Jetzt sollte die Hau-be sie zieren; der Kranz, dass sprechende Bild desFrühlings ihrer Jugend war nicht ihr Symbol mehr.Der Matrone endlich wird Anstand Schmuck:und die Vestale (denn auch hier sind die GriechenMuster des höchsten Wohlanstandes in jedem Alter,in jedem Stande) steht Ehrfurcht gebietend da, inverhülltem Reiz der Schönheit; eine der Göttin ge-lodete Jungfrau. Beschämen muß die Kleidung derGriechen jede Frechheit, die vor sie tritt, so wie jedegroteske Verhüllung, die offenbar nur erfunden ward,Fehler des Körpers zu verhehlen, oder versagte For-men zu lügen. Keine von beyden, weder Frechheitnoch Heuchele») erreichen ihren Zweck; Bcquemlich,kcit und Wohlanstand sind jedem Körperschmuck un-crlaßbar.
Nach den Kleidern richtet sich unvermerkt dieGebehrdung: denn wie man sich selbst ansiehetund tragt, so betragt inan sich, so sehen uns andrean in ihrem Betragen. Zu jeder Zeit sind Frech-heit und Ueppigkeit in gleichem Schritt mit einandergegangen, »renn nicht öffentlich, so verstohlncrwcisc,da gegentheils auch Ehrbarkeit in Kleidern und diejungfräuliche Schaamhaftigkeit unvermerkt die Zuchtcinladen, ja einführen. Vor einem ehrbaren Weibeflieht jeder unanständige Scherz; selbst der Zank derMänner wird in ihrer Gegenwart milder.
Der Gestalt folgt die innere Einrichtung