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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
150
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Bon Kunst

Erzeugnissen ein Gurten werde. Ein Bezirk, wojedes Lund und Beet das Seine, in seiner Art dasBeste trugt, und keine kühle Hohe, kein Sumpfund Moor, keine verfallene Hütte, keine unwegsameWüstenei) von der Trägheit ihrer Bewohner Zeige wo diese schöne Kunst ein Lund verschont, bedarfes keiner Bildsäulen um Wege; lebend kommenuns mit ihren Guben Pomona, Eeres, PulksBer tumnus, Sylvan, Flora entgegen. DieKunst ist zur Natur, die Natur zur Kunst worden,nicht ohne Mühe, nicht ohne Nutzen und Bedürfnis.

Glücklich die Menschheit, die an Bemühungenund Gegenständen dieser Arc Freude zu haben, frühegewöhnt ward. In der Natur Harmonie und Dis-harmonie unterscheiden, den Eharakter jeder Gegendkennen und gebrauchen lernen, mit dem regen Trie-be, da.S Schöne der Natur allenthalben zu erhöhen,zu vcrsammlen; wäre dies keine schone Kunst,, so gä-be cs keine. In der Kindheit schon keimt zu ihrder Trieb in uns. Gewächse zu erziehen, Blumenzu pflegen, sich Garten, Haus und Hof einzurichtenist das Geschäft der kindlichen Hand. Und mit wel-chem Eifer erklimmt der Jüngling, um eine neueAussicht zu genießen, Höhen und Berge! Wie se-lige Stunden verträumt er in der Dämmerung desHains, an der Quelle des Thals! Könnte jeder insWerk setzen, was er hier träumte, und würde seineThätigkeit frühe dazu geleitet, wie schöner würde da-durch das Leben! durch Anbau jeder Naturfchönheitdie Erde wie schöner !

Nicht ohne Grund also sing der Gesang derländlichen Muse von Einrichtung der Natur und des