Von Kunst
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er erbauet hatte; er fceuete sich seines Werks inund nach der Arbeit. Dies war die Kunst des Pa-radieses.
In andern Gegenden ging der Bau von Höh-len aus; sic bargen und hehlten den Menschen;die Natur hatte sie für ihn gehöhlet. Dies warddie Grundlage einer festeren Bauart. Offenbarist in Indien und Aegypten die Baukunst mit demWunderbarsten, was sie darstellt, von Hohlen aus-gegangen, wie ihr Material sowohl, als der Geistdes Baues zeigen. Man erstaunt über die Wölbun-gen und Pfeiler, über unterirdische Labyrinthe, überaufgcspitzke Pyramiden und Obelisken; und freuetsich, daß zu Zwecken, wozu jene dienten, man sol-cher Mittel nicht mehr bedarf. Zu ihrer Zeit wardiese symbolische Baukunst in der Ordnung der Din-ge ; zu wünschen wäre cs, daß wir sie verstünden.So ward aus der Natur Kunst, durch Mühe, zuZwecken, aus Bedürfniß.
Der Griechen Baukunst stand frey über derErde; jeder ihrer Pfeiler drückte seine Bedeutung
bleiben, ihn einrichten." Bau heißt Wohnung,Besitz, sodann gemeinschaftlicher Wohnort, Bear-beitung, Einrichtung, Cultur desselben; Dorf,Stadt u. f. Von Ward, Gardd (Garte) kommtGurt, gürten, Aarüe, corks, cour, selbst Kar-thago. Haus (Hus) und Hut ist dasselbe.Mitte tgard, Mitgard hieß unfern Vorfah-ren die Welt, Gard ein sHof, Pallast u. f.S. Wächter, Ihre, Adelung u. f.
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