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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
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und K u n s t r i c h te r e y. a ez,

besteht, den Kunstgang der menschlichenNatur, wie er nie ohne Veranlassungund Mühe erfolgte, natürlich bettachten.

Erste freie Kunst des Menschen»

Der Mensch, ins freie der Natur gestellt, ih-ren Witterungen und Gefahren ausaesctzt, bedürfteder Hut, eines Hauses. In milden Gegendengaben ihm dieses Baume; ihre verjüngt emporstre-benden Stamme waren die Säulen seines Hauses,deren Zweige er sich zur Wand zog, deren Wipfeler sich zum Obdach wölbte. So stand die erste Co-lenade da; so war die erste Laube gewölbet. Wei-terhin umzog er sein Haus mit einer Hut, die das,was er das Seinige nannte, seine Baume, seinenQuell, seine Thicre mit entschloß. Ln vielen alte»Sprachen ist das Wort Garten die Stammmut-ter der Bezeichnungen von Hut und Sicherheitworden, indem es zuerst einen umschlossene», ver-wahrten Ort, sodann eine Stadt, eine Festung,einen Hof, eine Sicherheit durch Menschen, ja zu-letzt den großen vom Himmel umschlossenen Erdkreisbedeutete. Garten- und B aukunst gehörtenalso zu den frühesten Künsten; der erste Qrtsci».nehmer, Besitzer und Eultivator, mithin der ersteKünstler der Welt hieß Bauer; seine Mühe hießbaue»; Bau war sein Weck.*) Er genoß, was

*1 Bauen heißtetnnehmen, besitzen, an einem Ort

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