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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
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146
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Von ,Kunst

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Jede Mühe wird ihm süß; je höher das Ziel, destomuntrer streben seine Kräfte; seine Energie und ihrvollendetes Werk sind seine Belohnung. Gegen diegroße Ausspendung der vielfachsten Gaben aus denHänden der Narur sind die sieben freyen Künste (ei-ne Einthcilung barbarischer Zeiten, die zu lange un-sre Schulen entehrt hat, und auch in diesen selbstverachtet wird), eine sehr karge Abtheilung.*) Wasdie Menschheit ausbildet (czuvcl ncl nolcm-äarrr et exeolenclarn ftunranitateiw spectat), isteine freie, edle Menschenkuust; sonst gicbts keine.

Lastet uns also, da jene Sklaveneinrheilung vonfreien und unfreien, Lohn - und Spielküusten nicht

*)Ob in der Rangordnung der Zünfte Uhrmacherfür Künstler, dagegen Schmiede für Handwerkergehalten werden sollen," wer wird eine solche Fragein der Kritik der Urteilskraft erwarten? Obauch unter den sogenannten sieben freien Künstennicht einige den Wissenschaften beizuzählen,manche auch, die mit Handwerken zu verglei-chen sind, aufgeführt worden scpn möchten?"Diese Frage wird durch die komische Dcnkverse dersieben Magisterkünste selbst erledigt:

6 rum logrritur, Diu verlier cloeet; Ik Ii everlau iiiiiiistrut;

Mris eauit; Kr urinierst; Oe poucler-it;

K8t colit eistru.

Wenn sie als Spiel getrieben werden, sind sie we-der den Wissenschaften beyzuzählen, noch mit tüch-tigen Handwerken zu vergleichen; die Kritik (S.> 73 . 17h) zeigt, wohin sie sie zähle.