Von ,Kunst
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Jede Mühe wird ihm süß; je höher das Ziel, destomuntrer streben seine Kräfte; seine Energie und ihrvollendetes Werk sind seine Belohnung. Gegen diegroße Ausspendung der vielfachsten Gaben aus denHänden der Narur sind die sieben freyen Künste (ei-ne Einthcilung barbarischer Zeiten, die zu lange un-sre Schulen entehrt hat, und auch in diesen selbstverachtet wird), eine sehr karge Abtheilung.*) Wasdie Menschheit ausbildet (czuvcl ncl nolcm-äarrr et exeolenclarn ftunranitateiw spectat), isteine freie, edle Menschenkuust; sonst gicbts keine.
Lastet uns also, da jene Sklaveneinrheilung vonfreien und unfreien, Lohn - und Spielküusten nicht
*) „Ob in der Rangordnung der Zünfte Uhrmacherfür Künstler, dagegen Schmiede für Handwerkergehalten werden sollen," wer wird eine solche Fragein der Kritik der Urteilskraft erwarten? — Obauch unter den sogenannten sieben freien Künstennicht einige den Wissenschaften beizuzählen,manche auch, die mit Handwerken zu verglei-chen sind, aufgeführt worden scpn möchten?"Diese Frage wird durch die komische Dcnkverse dersieben Magisterkünste selbst erledigt:
6 rum logrritur, Diu verlier cloeet; Ik Ii everlau iiiiiiistrut;
Mris eauit; Kr urinierst; Oe poucler-it;
K8t colit eistru.
Wenn sie als Spiel getrieben werden, sind sie we-der den Wissenschaften beyzuzählen, noch mit tüch-tigen Handwerken zu vergleichen; die Kritik (S.> 73 . 17h) zeigt, wohin sie sie zähle.