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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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Von Kunst

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ten? Immer werden wir hier, wie wir sie auchnennen möge», eine ihm sich aneigncnde, ihm be-sonders günstige Mutter-Natur, Mutter-Vorsehung annchmen muffen, die in die Pflegedieses Letztgebvhrncn der Schöpfung, des eigentlichenKunstgcschöpfs selbst, ihre liebende Kunst setzte.

Und warum sollten wir dies nicht? Wenn injedem Element alle Fühlbarkeiten desselben zusammenkamen, um Geschöpfe dieses Elements mir allenKräften seines Gebrauchs und Genusses zu bilden,müßte nicht auch der Vernunftgeist der Schö-pfung sich ein Organ bereiten, worin Er wirke?

Er thatS: und machte seinem eigensten Geschöpf,das alles durch sich selbst werden sollte, denWeg zu seiner Bildung leicht oder schwer?

Leicht; aber gewiß nicht zu leicht, da diesKunstgeschöpf nicht etwa blos zum Genuß unter Ro-sen , sondern auch zum Kampf unter Stürmen aus-gerüstet werden mußte. Also auch unter fehlgeschla-gcncn Versuchen, durch Mühe und Arbeit erzog dieNatur den Menschen; das große Gesetz war vorihr:nur was der Mensch versucht und erprobt,

kann er! nur, was er sich erwarb, hat er; über-standene Mühe giebt ihm den süßesten Genuß, desMenschen Seligkeit muß sein eigen Werk, der Kunst-preis seines Lebens werden." Mit diesem Gesetzknüpft sich, was die Dialektik eigenmächtig sonderte,innig und genau; das Angenehmste wird ausdem Schwersten. Weder zu ihm, noch zumSchönen Ware der Mensch gelangt, wenn es ihmnicht nützlich, ja unentbehrlich gewesen wäre»

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