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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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Nom Angenehmen

gen ein Gleiches. Da ben den meisten Menschendas Gesicht der herrschende Sinn ist, was kan» ih-re Pkankasie anders, als Bilder zurücknehmcnund neu zusammensctzen, d. i. schlafend oder wa-chend träumen? Diese Pbantasieen folgen einan-der gewissermaaße leidend; erschaffen wir abermit Sclbstbewufitseyn Bilder, welches die GriechenBildungskraft (Jdolopöie) nannten, so geschie-hcls nie ohne Regel, der sich in schnellen Momen-ten, selbst unser bedrohtes Auge nicht entstehet.Verstand und Regel, d. i. schnelle Vorsicht ist vonder Natur in alle unsre Lebcnsverrichmngen ergossen,alle werden mit oder ohne Bewußseyn non ihnen ge-leitet; wie? und die schaffende Einbildungskraft,dies mächtige Vermögen der Seele, sollte Regelloswirken?

B. Von welcher Regel würde es also Key sei-nen Wahrnehmungen sowohl, als bcp seinen Trie-ben und Schöpfungen, wenn auch unoermerkt, ge-leitet ?

A. Von der uns eingepflanzten Regel, Har-monie, Wohlseyn. Lbne Absicht unterneh-men wir nichts, so unbeträchtlich die Absicht scheine.Bezweckte sie auch nur, uns der Unthatigkeit odereinem andern Mißgefübl zu entreißen; so beabsich-tigt sie etwas. Wohlgefallen an der Harmo,nie, in der Zusammensetzung selbst, erleichtert derImagination die Mühe ; sie greift nach den leich-testen und nächsten, oft nack den entferntesten undschwersten Eombiuationen, wenn sie mir Lust sinnetund handelt. Liebe endlich, der höchste Grad des