und Schönen.
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Eindrücke, in einander gemischt und verworren; waser aus ihnen hcrausdenkt, sind Konfiguratio-nen. Immer ist er, gut oder schlecht, ein Künst-ler. Triebe sind Gestaltungen unsres Begeh-rens; Gewohnbeiten sind gewonnene feste For-men unsrer Uebung; Denkart, Charakter sind dieganze Gestalt unsrer Gesinnungen, Willensmey-nungen und Triebe; in allem ist des MenschenNatur eine sich ausdrückende Regel.
B. Sollte aber wenigstens seine Phantasie keinfreies Spiel haben?
A. Verstellen wir unter Phantasie, die ausWallungen des Bluts und der Lebensgeister vor un-sern geschlossenen Augen vvrbcystreichendcn Gestalten(Farben, Blumen, Antlitze, Figuren): so stehensie freilich nicht unter unserm Gebot, dennoch abergewiß unter einer Regel unsrer Constitution, un-srer Gesundlleit. Cs sind Fieberzufalle; ihre Kritikist Diät und Kühlung. Verstehen wir unter Bil-dern der Phantasie Traume: so hangen sie aber-
mals zwar nicht von unsrer Willkühr ab, wohl aberstehen sie unter einer Regel, die dem Träumendenoft den Grund seiner Seele, seine natürliche Nei-gungen, Triebe, und Anlagen, seine geheime Wün-sche und Fehler/wenigstens den Zustand seiner Ge-sundheit offenbaret. Eben sie zeigen nicht nur dieMacht, die üi uns liegt, sondern auch die nothwen-dige Regel unsrer Natur, aus allem, was wir er-lebten und fühlen, sofort Configucationen unszu erschaffen, d. i. nur durch Gestaltung zu'denken. Krankheiten, Visionen, der Wahnsinn zei-
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