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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
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und Schöne n.

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zu Menschen gemacht, zu Beurkheilcrn, ja noch mclrzu Erfindern des Schönen nach Regeln, die in un-ftrm Weltall, wie in unsrer Natur liegen? ZmMenschen ist das Maas der Schönheit

B. Doch nur für Menschen, nach menschlichenBegriffen und Gefühlen?

A. Von empfindenden Wescn anderer Art redenwir nicht, und cs ist doppelte Thorhcit, sich in der-gleichen unbekannte Wellen hineinzuträumen, odermit Schattenbcgriffcn aus ihnen, als ob wir ausder Höhle Trophonius kamen, die unsre zu verdäm-mern. Lieber sehen wir wie die Natur uns zur An-wendung der Regel des Schönen, mithin zur Kunsthals und uns aus diesem Wege befestigt. Der all-gemeine Typus, den die Natur in Bildunglebendiger Organisationen nicht zu befol-gen sehe, int, sondern wirklich befolgt, könnte unsdarauf führen.

E. Nach Einem unsrer vorigen Gespräche istmir die Ursache davon ziemlich klar. In jedem Ele-ment nämlich hatte die Natur das Lebendige zumWohlscyn in diesem Element zu bilden; hiernachordnete sie seine Gestalt, seine Kräfte und Glieder,also sehr verschieden. Da sic aber bei) allen EinenZweck hatte, Wohlseyn, Genuß des Lebens indiesem Element; so mußte in einer gemeinschaftli-chen Welt, in der Ein Lcbcnsgcist herrscht, auchein Gemeinschaftliches in Reizen, Empfin-dungen, Sinnen und Trieben, mithin eine allge-meine Analogie , ein G e s a m m t - Ty p u s wie in