Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
122
Einzelbild herunterladen
 

r 22

Bom Angenehmen

Begriffe wirken? Wirkung eines freycn Spiels;ohne Gesetze? Ecmeinsinn des Schönen, die Wir-kung eines Spieles?"Dies ist der einzige Weg,wie eine Gesetzmäßigkeit ohne Gesetz, eine subjektive,Uebcrcinstimmung der Einbildungskraft zum Verstän-de ohne eine objektive, mit der freien Gesetzmäßigkeitdes Verstandes und mit der Eigenihümlichkeit einesGcschmaeksurtheilS zusammen bestehen kann. Also"

Postulat ro.

Es g iebt eine Gesetzmäßigkeit ohneGesetz; eine subjektive Ncbeccin-stimmung der Einbildungskraftzum Verstandc ohne eine objek-tive; dicmit der fr eye n Gesetzmä-ßigkeit des Verstandes und mitder Eigenthümlichkeit eines Ge-schmacks urt Heils zusammen be-stehen kann."

Aber wie bestehen sie mit einander? Wo hö-ren die Gesetze auf? wo fangt die Frcyheit an ? Undin zweien von einander so getrennten Kräften, diedurchaus nichts mit einander zu schaffen haben?"Mittheilung verbindet sie beyde, und diese setztStimmung voraus. Aus Stim mung entste-hen Erkenntnisse; warum nicht auch Geschmacksur-theile? warum nicht auch die allgemcingültige Noch- !Wendigkeit derselben? Also

Postulat n.

S timmung macht den allgemeinengültigen Werth und die Nothwen-