und Schonen.
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digkcit der Gcschmacksurtheile,ohne Begriffe und Zweck; Stim -m u n g !"
„Stimmung? Aber wer stimmt? und wonach?nach welchem Grundton? Zsts der Verstand etwa?der theoretische? der praktische?" „Keiner von bei-den. Die Gefchmacksurtheilskraft ist eine unabhän-gige Grundkraft der menschlichen Seele. Zwischender reinen Vernunft und der reinen praktischen Ver-nunft, die beyde auch nichts mit einander zu thunhaben, hat sie ihr eignes, reines Queerbankchen."Wie die protestantischen Bischöfe auf dem Reichsta-ge. Also
.Postulat 12.
„Die Gefchmacksurtheilskraft ifteine Grundkraft der menschli-chen Seele, vom theoretischen Ver-stände, wie von der praktischenVernunft unabhang i g."^
„Aber wie viel Grundkrafte konnte man da er-richten ? und ist in der menschlichen Seele Allesgcibeilt? Und worauf beruhet denn diese Erund-kraft? worinn bestehet, worauf wirkt sie?" „DasUrtheilen bestehet im Urtheil; es beruhet auf demGemeinsinn, und wirkt zur allgemeinenMitt Heilung, allgemeingeltend; übrigens einfreies Spiel der menschlichen Seelenkrafte."