und Schönen.
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Postulat 7.
„G c sc h m a ck s u rth ei l e sind allge-meingültig und n 0 thwcndig : dennsie sind Urtheile."
„Urtheile ohne Begriffe allgemeingültig und noth-wendig?" „Allerdings: denn sie sind allgemein>mittheilbar; und umsonst wird man sie nichtmitlhcilen wollen? Man will, daß sie allgemeingelten; man setzt einen Gemcinsinn des Schönenvoraus, ohne den kein Geschmacksurtheil Staktfände. Also:
Postulat 8.
„Es giebt einen Gemcinsinn desSchönen in Jedermann, enthal-tend die reinsten ästhetischen Ge-setz m a c k s u r k h e i l e."
„Gemcinsinn des Schönen? Wäre es etwa eineigner Sinn? oder was wir sonst den gesunden Ver-stand nennen?" „Weder Dies noch Jenes; sondern
Postulat 9.
„Der Gemeinsinn des Schönen istvom gemeinen Verstände (ssnsuscorninnnis) wesentlich verschieden;die Wirkung eines freien Spielsunsrer E r k enn tni ß kr ä ft e."
„Unsrer Erkenntnißkcäfte? und doch soll er ohne