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Vom Angenehmen
mäßige ohne Zweck?" Allerdings; denn Begriffund Zweck gehören dem Verstände, der mit Lust undUnlust nichts gemein heit. W. z E."
Postulat 5.
„Das Gesch macksurtheil ist vomBegriffder Vollkommenheit ganzu n a bhangi g."
„Wie interessirt es aber sodann? wie wirkt csLust und Unlust?" „In der Kritik der praktischenVernunft ist postulirt, daß das rkine „Sollen"vhn alle Beweggründe geschehen müsse, weil es sonstkein reines „Soll" wäre. Lb es auf solchem We-ge geschehe oder nicht geschehe, daran liegt der rei-nen Vernunft nichts; gnug, es soll geschehen;und woher hätte sich nun das Geschmacksurtheil einmehcercs zu erfrechen und anzumaaßen, als die prak-tische Vernunft selbst? Also"
Postulat 6.
„DasGeschmacksurtheil ist ohn al-les Interesse."
„Höchst uninteressant also; niemanden als Ur-theil intereffirend: denn von allen Begriffen, vonjeder Vorstellung eines Zwecks frei), wen könntees intereffiren?" „Es soll und muß jedermann gel-ten : denn es ist ein Urth eil, obwohl ohne Be-griffe. W. z. E.