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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
119
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und Schone n.

"9

ästhetischen Urtheile sind reine Geschmacksurthcile ohn'alle Begriffe; also"

Postulat 2.

„Gef chmacksurtheile über das Schö-ne sind ohn' alle Begriff c."

„Bom Objekt, von seiner Beschaffenheit undZweck darf, ja muß der Geschmack nichts wissen;sonst würde er Verstand oder gar Vernunft; hiemitbliebe er nicht Geschmack. W. z. E.

„Und doch? ohn' allen Begriff; wohl also auchohn alles Objekt?" „Ohn alles Objekt."

Postulat 3.

„?l esthetische Gescbmacks urtheilebetreffen Formen, keine Objekte/'

„Eine Form aber ist doch zu Etwas, d. i. zueinem Zweck, und weil cs eine Geistesarbeit ist, dochwohl mit einigen Begriffen geformet?" „Zu keinemZweck. Der gehört für den Verstand; der Ge-schmack aber ist nicht Verstand. W. z. E. Witzigunterscheidet die Kritik also

Postulat 4.

„Das Zweckmäßige in den Ge-schmacks urtheile n wird ohne Vor-stellung des Zwecks, d. i. u n z w c c k-haft wahrgen 0 mme n "

„Wahrgenommen ohne Begriffe? Das Zweck-