Vom Angenehmen
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ben (Key einer gegebnen Borstellung) die allgemeineMittheilbarkcit des Gefühls aber voran ssctzt:so wird dieser mit Grunde angenommen werden kön-nen, und zwar ohne sich deßfalls auf psycholo-gische Beobachtungen zu fußen, sondern als dienoth w c ndig e Bedingung der allgemeinen Mit-theilbarkeit unsrer E r k e n n t n i ß , welche in jederLogik vorausgesetzt werden muß." Weil also Er-kenntnisse sich mittheilen lassen „müssen," so „müs-sen" sich auch Gefühle allgemein mittheilen las-sen, und zwar durch eine „Stimmung" ohnewelche keine „Erkenntnisse, als Wirkungen derStimmung entstehen" könnten, welche Stim-mung nicht anders, als durchs Gefühl, nicht abernach Begriffen, bestimmt werden kann. Diese„Stimmung, die Erkenntnisse hervor-bringt und allein vom Gefühl bestimmt wird,"setzt einen Gemeinsinn voraus, der „ohne Be-griffe urtheilt;" mithin giebts einen solchen Ge-meinsinn. Auf psychologische Beobachtungen darf ernicht fußen; als die ,,n 0 t h w e n d i g e" Bedin-gung der allgemeinen Mittheilbarkcit unsrer Erkennt-niß „m uß er vorausgesetzt" werden!-
So werde er dann vorausgesetzt, und so thcilcteuch Gefühle und Stimmungen mit ohn alle Be-griffe. Wer je in einem Kunstsaal die Stimme die-ser Stimmer, „der allgemeinen Gefühlsinittheilerohne Begriffe aus bloßer Stimmung und deren Pro-portion zu daraus entstehender Erkenntnis" gehörthat, und ihre Stimmung auf einander zu „Ge-schmacksurtheilen von allgemeiner Nothwendigkeit"in ihren Folgen sah, geht stumm und verstimmt