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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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und Schönen. ri5

vom gemeinen Verständewesentlich" verschie-den ist, weil dieser nicht noch Gefühl, sondern je-derzeit nach Begriffen uctheilt, und jener, Kraftdes Interdikts der Kritik, nicht so urtheile» sollte?Und doch soll jener Sinn, der ohn'alle Begriffe"urthcilt, die Wirkung aus dem freien Spiel unsrerEr k c nntni ßr k afte " sepn ? die also in ihmalle Begriffe, d. i. sich selbst abgelegt haben? EinGemeinsinn, aus ein freies Spiel unbestimm-ter Kräfte gebaut, das G e sa m m t - G c h l desSchönen als eine unbestimmte Wirkung unsrerin Verschiednen so vcrschiednen Eckenntnißkcaftc vor-ausgesetzt, damit ein Urtheil des Geschmacks nurgefällt werden könne? Nun dann, so falle csnicht. Behalte es dir, und laß jeden andern nachseinem Gefühl urthcilcn.Ohne Voraussetzung einesGemeinsinns ist kein Geschmacksurtheil möglich."Nicht? und was brauchts ? Sey du dir selbst Ge-mcinsinn; urtheile Dir.

Sollen sich Erkenntnisse mitthcilen lassen, somuß sich auch der Gcmü t h s zu sta n d, d. i.die Stimmung der Erkenn tnißkraftc zueiner Erkcnntniß überhaupt, und zwar diejeni-ge Proportion, welche sich für eine Vorstellung gebührt,um daraus Etkenntniß zu Machen, allge-mein mittheilcn lassen, weil ohne diese als subjek-tive Bedingung des Erkennens, das Erkenncniß alsWirkung nicht entstehen könnte. Diese Stim-mung kann nicht anders als durchs Gefühl(nicht nach Begriffen) bestimmt werden. Da sichnun diese Stimmung selbst muß allgemeinmitthcilen lassen, mithin auch das Gefühl dersei-

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