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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
109
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und Schönen.

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Kein vernünftiger Philosoph Hot die objektive Zu-sammenstimmung einer Sache zur Schönheit gemachtohne subjektive Vorstellung dessen, der sie schönfindet. Sich selbst ist die Sache was sie ist;vollkommen in ihrem Wesen oder unvollkommen;mir ist sie schön oder häßlich, nachdem ich diesVollkommene oder Unvollkommene in ihr erkenneoder fühle. Einem andern ftp sie, was sie ihmsepn kann.

Die Formel der Philosophen, baß Schönheitdie Darstellung, d. i. der sinnliche, zu empfindendeAusdruck einer Vollkommenheit sey, hat also nichtnur nichts Widersprechendes in sich; sie ist auchwahr und hell und prägnant, vor Irrwegenbewahrend und zu etwas Sicherm leitend; alle vierMomente der Kritik sind gegen sie vier zerfallendeLuft, aber. Wesenheit des Dinges, innereBestandheit und Einheit, es sey rein insich oder in constituirenden Theilcn, muß dascpn imObjekt, selbst des schönen Traumes. Zweitens.Es muß sich dar stellen, d. i. reell ausdrücken,empfindbar zeigen. Diese Darstellung, sein leben-diger Ausdruck, muß drittens meinem Organ, wiemeiner Empfindungs-und Vorstellungsfähigkeit har-monisch sepn; sonst ist das Schönste mir nichtschön ; diese drei Momente sind jedem Objekt wiejeder Empfindung des Schönen unerläßlich.

In welchem Grad der Lebhaftigkeit und Klar-heit ich übrigens empfinde, dies hängt von der Be-schaffenheit des Objekts sowohl, als meiner selbst ab;hier ist eine Leiter unendlicher Grade und Verschie-denheiten. Selten sind alle Vorzüglichkeiten im