Vom Angenehmen
iv3
zustellen, ist ein wahrer Widerspruch." *) Und ^ dieWahrnehmung der Form der Zweckmäßigkeit ohnealle Vorstellung eines Zwecks wäre cs mindere
Kein Philosoph hat je behauptet, daß die Zu-sammenstimmuna des Einen zum Vielen, „unbe-stimmt, was cs seyn solle," eine objektive Zweck-mäßigkeit zu erkennen gebe: denn wenn weder diesEine, noch die Zusammenstimmung zu diesem Einenbestimmt ist, so ist kein Eins und keine Zusammen-stimmung ; wir sprechen im Traum. Eben dasbestimmte Eins der Ausammenstnnmung giebc denBegriff des Zweckcrreichenden im Objekt, wobei dasEine, der Awcck selbst, die Form 50 -
>r-5X^5tar) die Seele des Ganzen ist und blcibt,die nach keinem fremden Zweck außer sich dürstet.Ist der grüne Rasenplatz im Walde an sich schond. i. eine seltene Zusammcnstnnmung des Vielen zuEinem, so bleibt ihm diese Zusammenstimmung,es möge daraus gespeist oder getanzt werden, wennnicht von Menschen, so von Feyen.und Drya-den. Diese schöne Einöde, der Schattenplatz unterdiesem Baum, Anakreons und Bathyllus
das jeden Vorübergehenden cinlud; mag esdie Natur oder mögen es Menschen angelegt haben;jetzt ist der Ort mein; ich lasse mich darauf nieder,weil ich in ihm' eine Zusammenstimmung zur Ein-heit, die mich ergehet, die mir wohlthut, finde.Halten es andre, wie es ihnen gefällt, dem Ortselbst blcibt der Naturgcist, der ihn belebet. Ferner.
') Krit. S. HS. H6>